Auf neutralem Boden
Kinderzimmer in Weiß, Schwarz und Naturtönen.
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Neutral klingt immer ein bisschen verschnarcht. Doch wer sich für ein Baby- oder Kinderzimmer in Schwarz, Weiß oder Naturtönen entscheidet, schlägt auch viele Fliegen mit einer Klappe. Denn die Optik ist nicht nur schön schlicht, sondern auch schlichtweg praktisch: Die Farbtöne sind für Mädchen und Jungs gleichermaßen geeignet, sie lassen sich mit allen Farben kombinieren und gefallen auch noch nach Jahren: hier ein paar jugendliche Accessoires, da ein paar und coole DIY-Ideen und schon wirkt das Kinderzimmer ganz erwachsen!
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Sad Beige oder happy Colours?
Die einen nennen es Sad Beige, die anderen empfinden den neutralen Kinderzimmerlook herrlich entspannt. Denn was man natürlich nicht vergessen darf: Das Spielzeug selbst ist oft schon kunterbunt und wild gemixt. Daher schaffen viele Eltern erst einmal mit zeitlosen Möbeln und minimalistischen Farben eine harmonische Basis. Nach Lust und Laune kann man dann gemeinsam mit den Kindern für buntes Leben in der Bude sorgen: Mit Kissen, Teppichen, Vorhängen, Spielzeugkisten oder Lampions geht das ganz leicht. Also keine Panik, wenn der Nachwuchs erst rotsieht und kurz darauf türkis wählt. Das Experimentieren mit Farben ist viel einfacher und schnell gemacht, wenn man nur einzelne Elemente austauschen muss – und nicht gleich die gesamte Schrankwand.
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Gut kombiniert:
Welche Farben passen zum Baby- und Kinderzimmer?
Ein kleiner Realitätsschock vorne weg: Babys können in den ersten Wochen nach der Geburt überhaupt keine Farben erkennen. Während Mama und Papa die rosarote Babybrille aufhaben, sehen die Allerkleinsten zunächst nur Schwarz, Weiß und verwaschenes Grau. Die Sehkraft und die Farbwahrnehmung des Babys ändern sich natürlich rasch.
Von neutral bis bunt
Schwarz und weiß:
Dieser Trend geht immer. Und man kann damit auch nichts falsch machen. Einfach der Linie treu bleiben, am Ende passt alles perfekt zusammen. Bei farbigen Wandakzenten oder Accessoires am besten die Kinder mitbestimmen lassen. Schließlich sollen sie sich in ihrem kleinen Reich pudelwohl fühlen.
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Naturtöne:
Die Palette reicht von Beige, Creme und Off-White bis hin zu hellen Brauntönen und Terrakotta. Ganz gleich, wie du die Farben miteinander kombinierst, es ergibt immer ein harmonisches Gesamtbild.
Naturtöne zaubern eine warme, entspannte Atmosphäre und sind im Mädchen- und auch im Jungszimmer willkommen. Wie schon beim Schwarz-Weiß-Look kann man auch hier prima für Farbtupfer im Raum sorgen. So zum Beispiel mit Rosa oder Currygelb, einem frischen Kornblumenblau oder sanftem Taupe.
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Pastellfarben:
Damit lässt sich feines Colour-Blocking im Zimmer kreieren. Ein frisches Duo gelingt zum Beispiel mit einer zitronengelben Wand und Erdbeerrosa-Tupfen. Toll sehen auch Farbabstufungen aus: So geben sich Marineblau und Pastellblau ganz smart die Klinke in die Hand, genau wie Puderrosa und kräftiges Pink.
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Akzente mit kräftigen Farben:
Keine Frage, erlaubt ist, was den Kleinen gefällt. Damit es nicht zu unruhig wird, verwendet man nicht mehr als zwei oder drei Farben. Achtung: Rot ist eine Signalfarbe, die viel Power mitbringt.
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Für kleine Nachteulen empfiehlt sich im Schlafbereich ein frisches Weißgrün oder ein warmes Hellgrau. Das wirkt entspannend und beruhigend.
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